Frauen

...now browsing by category

 

Einkommen ist kein Beichtgeheimnis!

Mittwoch, Juni 30th, 2010

Letzte Woche organisierte das 8. März Bündnis, bestehend aus den SPÖ Frauen mit Frauen aus anderen politischen Parteien, aus kirchlichen Organisationen, Gewerkschaften und Fraueneinrichtungen eine oberösterreichweite Aktionswoche. Mit einer Riesen-Zeitung warben die Frauen in Perg um Unterstützung für mehr Einkommensgerechtigkeit zwischen Frauen und Männern. Die Aktionen waren sehr erfolgreich, viele diskutierten mit uns.

Benachteiligungen beim Entgelt sind keine Seltenheit. Damit soll bald Schluss sein! Die Einigung, Einkommenstransparenz im Gesetz zu verankern, ist ein erster wichtiger Schritt, dem weitere folgen müssen. Wir fordern, dass nach und nach bereits in Betrieben mit mehr als 25 MitarbeiterInnen die durchschnittlichen Löhne und Gehälter von Frauen und Männern in Form von Einkommensberichten offengelegt werden. Die meisten Frauen arbeiten in Klein- und Kleinstbetrieben, nur so profitieren auch sie davon!

Obwohl Frauen heute so gut ausgebildet sind wie noch nie, schützt sie das nicht vor ungleicher Bezahlung. Arbeitnehmerinnen in Oberösterreich verdienen bis zu 40% weniger als Männer, selbst bei Vollzeit beträgt die Differenz noch 30%. Oft werden Frauen schlechter eingestuft, sie erhalten weniger Zulagen oder Prämien. Aber  normalerweise wissen Frauen das nicht – da ihnen der Vergleich fehlt.

Als Vorbild für andere Betriebe soll Oberösterreich voran gehen und in landeseigenen bzw. landesnahen Betrieben Einkommensberichte erstellen. Immerhin hat OÖ (nach Vorarlberg) den zweitgrößten geschlechtsspezifischen Einkommensunterschied im Vergleich der Bundesländer.

Wer verdient wieviel?

Zur Verdeutlichung hier die Einkommensunterschiede in Oberösterreichs Bezirken nach den durchschnittlichen Bruttobezügen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen mit ganzjährigen Bezügen und Vollzeitbeschäftigung 2008 sowie Einkommensvorteile der Männer nach Politischen Bezirken Tabelle 11 der Statistik der Lohnsteuer 2008, Statistik Austria

“Lebenslust durch Selbstbewusstsein!”

Mittwoch, Juni 23rd, 2010

Ich lade herzlich zum Sommercocktail der SPÖ Frauen

am Dienstag, 6. Juli 2010, um 19:00 Uhr,
in der
Raiffeisenbank Perg, Linzer Straße 14, 4320 Perg

Programm:

Begrüßung

Dir. Mag. Karl Fröschl (Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Perg)
LAbg. Mag.a Gertraud Jahn (Bezirksfrauenvorsitzende der SPÖ)


Impulsvortrag – „Lebenslust durch Selbstbewusstsein“

mit Referentin: Frau Mag.a Friederike Widholm
„Du steckst voller Geheimnisse, die du Ich nennst.“ (Paul Valéry)
Die Selbstachtung ist eine der „grundlegenden Komponenten der Persönlichkeit“ und sie ist „ausschlaggebend für unser psychisches Gleichgewicht.“ Dazu gehören Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, Selbsterkenntnis, Selbstbejahung. Besitzt man diese Eigenschaften, wird man sich auch nicht freiwillig in Abhängigkeit Anderer begeben. Die für unser Ego notwendige Nahrung ist das Gefühl, geliebt zu werden und kompetent zu sein. Um die Geheimnisse des Ich’s kennen zu lernen, ist es notwendig, den Blick auf unsere Stärken zu lenken, weg von unserer defizitorientierten Sichtweise. Wenn wir mit unserem „Selbst“ versöhnt sind, ist es zum „Frieden mit dem Äußeren“ nur mehr ein kleiner Schritt.

Im Anschluss laden die Raiffeisenbanken des Bezirkes Perg zu einem Imbiss ein. Wir freuen uns auf Deinen Besuch!

Wir ersuchen um Anmeldung per Telefon 07262 525 790, mit Fax 07262 525 19 oder per E-Mail daniela.naderer [at] spoe.at bis 25. Juni 2010.

“Worte sind schön, aber Hühner legen Eier”

Montag, Juni 21st, 2010

Ich lade herzlich zum Interkulturellen Frauendialog ein, eine Gemeinschaftsinitiative der Frauenberatung Perg und des Integrationsbüro Perg:


Termin: Freitag, 2. Juli 2010, 18:30 — 20:30 Uhr
Ort: Kultur-Zeughaus (KUZ) Perg, Töpferweg 2, 4360 Perg

mit Referent: Patrick K. Addai
Er erzählt von der Tradition und Kultur der unbekannten Welt Afrikas aus einer anderen und faszinierenden Perspektive.

Die afrikanischen Geschichten die Patrick K. Addai erzählt hat er in einem Buch zusammengefasst, dort erfahren wir auch neue Sprichwörter aus Westafrika sowie Erläuterungen zum Konzept der Person, zum Ahnenkult, zu Voodoo und Schwarzer Magie, zur Polygamie, zum mutterorientierten Wertsystem der Aschanti in Ghana sowie zu afrikanischen Tänzen und Musik. Im zweiten Teil des Meisterwerkes erfährt man Wissenswertes über ursprüngliche Naturreligionen, die Abosom, die Naturgötter, Muttererde Asaase Yaa, Beerdigungszeremonien der Aschanti, die Kindheit und Pubertätsrituale. Natürlich wird auch Raum zum gegenseitigen Austausch, zur Beantwortung offener Fragen und zum gemütlichen Beisammensein gegeben sein.

Gefördert wird die Veranstaltung durch: Frauenministerium, Frauenabteilung des Land OÖ und die Volkshilfe.

Vielfalt neu erleben

Donnerstag, Juni 3rd, 2010

Vielfalt bereichert, Vielfalt führt zu Reibungen.

Wir – einige Frauen aus Mauthausen – wollen dazu beitragen, das Miteinander von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu verbessern. Wichtige Schlüssel dafür sind Sprache und Begegnung. Um ein gelingendes Miteinander in Mauthausen zu fördern, werden wir alle paar Monate ein überparteiliches und überkonfessionelles Frauencafe organisieren.

Wir laden sehr herzlich zum ersten Treffen ein.

Samstag, 19. Juni 2010
14 bis 17 Uhr
Pfarrheim Mauthausen

Mach’ mehr aus dir!

Donnerstag, Mai 27th, 2010

Ich lade alle recht herzlich zum 1. Bildungsabend d. Frauenberatung Perg zum Motto “Mach’ mehr aus dir”:

Donnerstag, 10. Juni 2010
von 18:30 bis 20:30 Uhr
Frauenberatung Perg, Dr. Schober-Straße 23

Programm

18:30 Uhr: Begrüßung (Leiterin Frauenberatung Perg)
18:40 Uhr: Bedeutung von Bildung in der heutigen Zeit (BFI OÖ)
19:00 Uhr: Österreichisches Bildungssystem – Möglichkeiten im zweiten Bildungsweg (AK Bildungsberatung)
19:20 Uhr: Vorstellung Berufsförderungsinstitut (BFI OÖ)

19:30 Uhr: PAUSE

19:45 Uhr: Welche Qualifikationen sind derzeit gefragt? Weiterbildungsangebote des BFI OÖ (BFI OÖ)
20:15 Uhr: Angebote AMS, AK – Fördermöglichkeiten, Informationsquellen (AK Bildungsberatung)

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur individuellen Bildungsberatung.

Anmeldungen bitte bis spätestens 31. Mai 2010 unter
Tel.: (07262) 544 84
E-Mail: office@frauenberatung-perg.at

Wer schweigt stimmt zu!

Dienstag, Mai 11th, 2010

Programm zur Veranstaltung

Ich darf euch herzlich im Namen der Frauenberatung Perg einladen zu:

Wer schweigt stimmt zu! – „Häusliche Gewalt – Gewaltprävention“

am Donnerstag, 20. Mai 2010,

von 16.00 – 19.00 Uhr, im Pfarrsaal Perg.

Ziel der Veranstaltung ist es, über das Thema zu informieren und zu sensibilisieren, aber auch Empfehlungen für einen kompetenten Umgang mit Betroffenen im Erstkontakt zu geben.

Um Anmeldung wird gebeten unter Tel.Nr. 07262-54484 oder unter office [at] frauenberatung-perg.at

“Liebe/Sex und Scheidungsrate”

Mittwoch, April 21st, 2010

So heißt das neue satirisch-kabarettistische Theaterstück der Schauspielerin Gabriele Köhlmeier. Bald wird sie auch in Ried/Riedmark zu sehen sein.

Freitag, 30. April 2010
19:00 Uhr
Musikschule Ried/Riedmark

Karten gibt es bei der Gemeinde Ried/Riedmark zu kaufen (TelNr.: 07238 / 2055)  -  VVK: 8,– Euro, AK: 11,– Euro

Interkultureller Frauendialog in Perg

Donnerstag, April 15th, 2010

Ganz herzlich möchte ich zur Veranstaltung von Frauenberatung Perg und Volkshilfe Integrationsbüro Perg einladen:

Interkultureller Frauendialog

Thema: Islam und Christentum – Frauen begegnen sich
Referentinnen: Kefah Nadhir und Susanne Zehetner

Zeit: Freitag, 16. April 2010, 18:30 – 20:30 Uhr
Ort: Kultur-Zeughaus (KUZ), Töpferweg 2, 4320 Perg

Diese Veranstaltung bietet gute Einblicke in die Grundlagen des Islams und Christentums, die Feste und religiösen Regeln und die Stellung der Frau in beiden Religionen.

Sie ist da: „Marie 2010“

Mittwoch, März 24th, 2010

Der wertvolle Ratgeber für Frauen in Oberösterreich der SPÖ-Frauen OÖ ist ab jetzt kostenlos erhältlich.

Auch wenn Frauen und Männer heute hierzulande formal gleichberechtigt sind, garantiert die gesetzliche Gleichstellung noch lange keine wirtschaftliche und soziale Gleichstellung. Das Motto „Recht haben und Recht bekommen“ ist für Frauen daher von besonderer Bedeutung. Mit der „Marie 2010“ informieren wir Frauen über ihre Rechte und wie sie dazu kommen. Das Handbuch enthält ein Rechts – ABC mit alphabetisch geordneten, frauenrelevanten Rechtsinformationen (von Alleinerzieherin, über Gewaltschutzgesetz und Unterhaltsvorschuss bis hin zu Wiedereinstieg). Über rechtliche Fragen rund um das Thema Arbeit wird ebenso informiert, wie zum Beispiel über Karenz, Sorgerecht, Unterhaltsansprüche oder die Wohnbeihilfe. Im zweiten Teil finden sich nach Bezirken geordnete Informationen über entsprechende Beratungseinrichtungen, die jedes Jahr aktualisiert werden.

Der Name des Nachschlagewerkes „Marie“ erinnert an Marie Beutlmayr.
Marie wurde 1870 geboren und begann mit 13 Jahren zu arbeiten. Als Kämpferin für Frauenrechte wurde sie Mitbegründerin des Arbeiterinnen-Bildungsvereins. Schon früh organisierte sie Arbeitskämpfe um höhere Löhne und immer wieder setzte sie sich mutig für die Verbesserung der Arbeitssituation für Frauen ein. Sie starb 1948.

Also nichts wie los und die Broschüre kostenlos im Bezirkssektretariat der SPÖ-Perg bestellen, unter der Telefonnummer: 07262 52579 oder per E-Mail: daniela.naderer@spoe.at

„Frauen sollen von ihrem Einkommen leben können. Klar, oder?!”

Montag, März 8th, 2010

Nachtrag zur heutigen „Nickaktion“ der SPÖ Bezirk Perg für gerechte Frauenlöhne am Internationalen Frauentag.

Frauen verdienen im Durchschnitt um 33% weniger als Männer, in Oberösterreich sogar um 40% (mittleres Einkommen, nicht arbeitszeitbereinigt). Oberösterreich liegt damit im Bundesländervergleich an letzter Stelle. Fast ein Viertel bzw. 22,7 Prozent (das sind 20.900 Frauen) aller ganzjährig Vollzeit beschäftigten Oberösterreicherinnen verdienten im Jahr 2007 weniger als 1200 Euro brutto im Monat (14 mal). Das sind etwa 1000 Euro netto. Die Arbeit von Frauen muss gerechter entlohnt und besser bewertet werden. Deshalb machten wir das heute mit einer „Nickplakate – Aktion“ an der B3 in Mauthausen an der Ampel unter der Donaubrücke zum Thema.

„Sind Sie auch für klare Verhältnisse?“, „Dann nicken Sie doch mal!“, „Frauen sollen von ihrem Einkommen leben können. Klar, oder?!“, „Dafür machen wir uns stark! Sagen Sie das weiter! Ihre SPÖ“ – so lauteten die Sprüche auf Tafeln, mit denen wir  AutofahrerInnen im Bezirk Perg auf dieses Thema aufmerksam machten. Dass diese Aktion von Männern und Frauen getragen wurde zeigt, dass Frauenpolitik nicht nur Frauenangelegenheit ist, sondern dass die SPÖ als gesamte Partei hinter den Forderungen der Frauen steht.

Fraueneinkommen liegen in Oberösterreich unter dem österreichischen Durchschnitt und was erwirtschaftet wird, ist nicht gerecht verteilt. Denn das mittlere Einkommen in Oberösterreich 2008 („Median“, ab der Geringfügigkeit, ohne Lehrlinge, 14 mal) beträgt laut Daten der oö. Gebietskrankenkasse für Frauen nur rund 1350 Euro und für Männer 2270 Euro. Unterdurchschnittlich verdienen die Perger/-innen, deren Einkommen bei rund 1230 (Frauen) bzw. 2190 (Männer) liegen.

Die Wirtschaftskrise ist nicht nur männlich. Sie trifft Frauen nur anders und darf nicht dazu führen, dass die Lohnschere weiter auseinandergeht und Frauenarbeitsplätze, vorwiegend im Dienstleistungsbereich (Handel, Bildung, Pflege, sozialer Bereich…) gefährdet sind. Das würde dazu führen, dass Frauen noch stärker von Armut bedroht sind.

Besonders im Vordergrund steht für die SPÖ, dass es endlich mehr Einkommenstransparenz in den Betrieben gibt, dass die Mindestlöhne auf 1.300,– Euro angehoben werden und dass es ganztägige, flächendeckende Kinderbetreuung gibt, denn nur wenn Frauen wissen, dass ihre Kinder bestmöglich versorgt und gefördert sind, können sie im Erwerbsleben auch bessere Positionen einnehmen. Hier wird insbesondere der Ausbau des Ganztagsschulangebotes, den Bildungsministerin Claudia Schmied forciert, besonders wichtig. Wir haben im Bezirk Perg mit den EVA Klassen – den Ganztagsschulklassen der VS Perg – ein erfolgreiches Vorzeigeprojekt. Hier sind Unterricht, Förderung, Freizeit, Hausaufgaben machen und Sport über den ganzen Tag verteilt und wenn die Kinder um 16 Uhr nach Hause kommen, ist für sie das Thema Schule für den Rest des Tages erledigt. So stelle ich mir ein Ganztagsschulangebot vor und ich werde mich aktiv dafür einsetzen, dass wir im Bezirk Perg mehr solcher Ganztagsschulklassen bekommen.