Investitionen in öffentliche Verkehrswege unterstützen die weibliche Mobilität.
Zuerst die Kleinen in den Kindergarten, die Großen in die Schule bringen, dann in die Arbeit, auf dem Nachhauseweg einkaufen, Medikamente für die Tante besorgen, Kinder vom Hort und vom Kindergarten abholen und schnell nach Hause. Am späteren Nachmittag zum Fußballplatz, zur Musikschule und zur Behörde. Am Rückweg die Kinder einsammeln, noch schnell für die Nachbarin einen Einkauf erledigen und beim Arzt einen Befund abholen.
Das sind typische Alltagswege von Frauen. Sie unterscheiden sich merklich von den Mobilitätsanforderungen an Männer. Weil Frauen überwiegend für Haus- und Familienarbeit zuständig sind und diese Anforderungen mit ihrer Berufstätigkeit vereinbaren müssen, legen sie zwar jeweils kürzere Strecken aber mehr Wege zurück. Sie sind dabei auch öfter als Männer zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Frauen stellen deswegen andere Anforderungen an die Verkehrsplanung als Männer. Um die Chancengleichheit in der Mobilität zu erhöhen braucht es daher eine Verkehrsplanung, die die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse berücksichtigt. Mit unserem Aktionstag in allen oö Bezirken wollen wir auf die Benachteiligung von Frauen in der Mobilität hinweisen! Click to continue »

Eine Aktion der SPÖ Frauen OÖ für mehr Frauen in die Politik im Bezirk Perg
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"Helfen kann so einfach sein!"