Arbeitslosigkeit

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Finanzkrise bringt Schuldensprung!

Freitag, August 6th, 2010

Nicht der Sozialstaat sondern die, durch den Finanzkollaps entstandenen Kosten brigen die Staatsfinanzen unter Druck!

Erst die Finanzkrise hat die EU-Staaten in hohe Schulden gestürzt. Vorher hatten manche EU-Länder sogar Budget-Überschüsse. In Österreich war der Schuldenstand im Jahr 2007 mit 59,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sogar unterhalb der Maastrichtgrenze. Nicht ein zu teures Sozialsystem – wie versucht wird, uns einzureden – führte zum Schuldenanstieg, sondern das zerstörerische Spekulationsdesaster auf den deregulierten Finanzmärkten, an dem Reiche und Banken damals und heute verdien(t)en.

Wenn bei Bauaufträgen, Sozialleistungen, Pensionen etc. gekürzt wird, schadet das der Wirtschaft und kostet Arbeitsplätze, weil Aufträge und Kaufkraft ausfallen. Um Schulden abzubauen, müssen wir das Geld daher dort holen, wo es der produktiven Wirtschaft am wenigsten schadet, durch: Vermögenssteuern für Millionäre, Finanztransaktionssteuer, Bankensteuer, Spekulationssteuer – damit auch die ihren Beitrag leisten, die die Krise verursacht haben. Die Finanzmärkte müssen streng kontrolliert und schädliche Spekulation verboten werden.

Die öffentlichen Budgets wurden durch die Krise mehrfach belastet: Viele hundert Milliarden Euro wurden zur Rettung von Banken aufgewendet, Konjunkturpakete mußten finanziert werden um den völligen Wirtschaftseinbruch zu verhindern. Die gestiegene Arbeitslosigkeit hat enorme Kosten verursacht und gleichzeitig sind die Staatseinnahmen eingebrochen, weil bei schlechter Wirtschaftslage auch weniger Steuern hereinkommen. Europaweit droht nun ein Sparkurs mit Kürzungen öffentlicher Leistungen, Sozialabbau und höheren Massensteuern. Das belastet die Klein- und MittelverdienerInnen und wird zur nächsten Wirtschaftskrise führen – und damit erst recht nicht das Budget konsolidieren.

Arbeit & Sozial statt Neoliberal!

Sonntag, September 6th, 2009

Arbeitsplätze und Ausbildung statt Arbeitslosigkeit!

42.000 Menschen in Oberösterreich sind auf Arbeitsuche (im Durchschnitt Jänner bis Mai 2009, inklusive Personen in AMS-Schulung). 11.000 Arbeitsuchende sind jünger als 25 Jahre! Für die Hälfte der Arbeitslosen ist die höchste Ausbildung der Pflichtschulabschluss. Click to continue »

Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitslose

Montag, August 10th, 2009

Statt Arbeitslose zu beschimpfen sollte sich Leitl für in Not geratene ArbeitnehmerInnen einsetzen!

WK Präsident Leitl verlangt im OÖN Interview eine Verschärfung der Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitslose. Sie sollten dort wo Arbeitskräfte gesucht werden arbeiten, statt Däumchen zu drehen.
Präsident Leitl weiß genau, dass die Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitslose in Österreich zu den Schärfsten in ganz Europa gehören.  Statt in dieser dramatischen Krise Diejenigen, die arbeitslos geworden sind noch doppelt zu belasten, sollte er lieber mithelfen, dass rasch ein Fonds für ArbeitnehmerInnen gebildet wird, die aufgrund der Wirtschaftskrise unverschuldet in Not geraten sind und ihre eingegangenen Kreditverpflichtungen nicht mehr bezahlen können. Click to continue »