Spekulation

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Jetzt für “Millionärssteuer” unterschreiben!

Samstag, August 7th, 2010
Fotoaktion in Perg: “Für Reiche gilt das Gleiche!”

Mit der gestrigen Fotoaktion machten wir im Bezirk Perg auf unsere BürgerInnen-Initiative für mehr Verteilungsgerechtigkeit aufmerksam. Wer sich eine Wurstsemmel kauft, zahlt 10 Prozent Steuer, wer ein Sparbuch hat, zahlt 25 % Steuer auf die Zinsen, aber wer durch Aktienverkäufe nach einem Jahr viel Geld verdient, zahlt keinerlei Steuern dafür! Die SPÖ verlangt die Einführung einer Spekulationssteuer, einer Vermögensteuer für Millionäre, einer Bankenabgabe und Finanztransaktionssteuer, damit auch die ihren Beitrag leisten, die die Krise verursacht haben!

Helfen Sie mit und sammeln Sie Unterschriften. Diese Liste runterladen und los geht’s.

Helfen Sie mit und unterschreiben Sie unsere BürgerInnen-Initiative. Die Unterschriftenliste kann auch auf der Homepage der SPÖ OÖ heruntergeladen werden. Bitte unterschreiben Sie und Ihre Familienmitglieder, Nachbarn und Freunde und senden Sie die Unterschriftenliste an das SPÖ Bezirksbüro, 4320 Perg, Herrenstraße 22 oder geben Sie es bei einem/einer FunktionärIn der SPÖ ab. Auch nur ein paar gesammelte Unterschriften sind schon viel Wert.

Im Herbst werden wir die bis dahin gesammelten Unterschriften als BürgerInneninitiative ins Parlament einbringen, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Im Bezirk Perg wird auch in den Orten den Sommer über bei SPÖ-Veranstaltungen für Unterschriften werben. Bereits jetzt wurden über tausend Unterschriften gesammelt. Click to continue »

Finanzkrise bringt Schuldensprung!

Freitag, August 6th, 2010

Nicht der Sozialstaat sondern die, durch den Finanzkollaps entstandenen Kosten brigen die Staatsfinanzen unter Druck!

Erst die Finanzkrise hat die EU-Staaten in hohe Schulden gestürzt. Vorher hatten manche EU-Länder sogar Budget-Überschüsse. In Österreich war der Schuldenstand im Jahr 2007 mit 59,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sogar unterhalb der Maastrichtgrenze. Nicht ein zu teures Sozialsystem – wie versucht wird, uns einzureden – führte zum Schuldenanstieg, sondern das zerstörerische Spekulationsdesaster auf den deregulierten Finanzmärkten, an dem Reiche und Banken damals und heute verdien(t)en.

Wenn bei Bauaufträgen, Sozialleistungen, Pensionen etc. gekürzt wird, schadet das der Wirtschaft und kostet Arbeitsplätze, weil Aufträge und Kaufkraft ausfallen. Um Schulden abzubauen, müssen wir das Geld daher dort holen, wo es der produktiven Wirtschaft am wenigsten schadet, durch: Vermögenssteuern für Millionäre, Finanztransaktionssteuer, Bankensteuer, Spekulationssteuer – damit auch die ihren Beitrag leisten, die die Krise verursacht haben. Die Finanzmärkte müssen streng kontrolliert und schädliche Spekulation verboten werden.

Die öffentlichen Budgets wurden durch die Krise mehrfach belastet: Viele hundert Milliarden Euro wurden zur Rettung von Banken aufgewendet, Konjunkturpakete mußten finanziert werden um den völligen Wirtschaftseinbruch zu verhindern. Die gestiegene Arbeitslosigkeit hat enorme Kosten verursacht und gleichzeitig sind die Staatseinnahmen eingebrochen, weil bei schlechter Wirtschaftslage auch weniger Steuern hereinkommen. Europaweit droht nun ein Sparkurs mit Kürzungen öffentlicher Leistungen, Sozialabbau und höheren Massensteuern. Das belastet die Klein- und MittelverdienerInnen und wird zur nächsten Wirtschaftskrise führen – und damit erst recht nicht das Budget konsolidieren.

Bad behavior is rewarded, hard work isn’t

Donnerstag, Januar 28th, 2010

US Präsident Barack Obama bringt es – durchaus selbstkritisch – in seiner Rede zur “State of the Nation” auf den Punkt. Ungerechtfertigte Bonuszahlungen, die wie Karotten den Esel antreiben, den Karren noch tiefer in den Dreck zu ziehen, müssen abgestellt werden. Jetzt kommt es darauf an nicht nur striktere Regelungen auf internationaler Ebene zu verlangen – wie es sogar Frankreichs konservativer Präsident Sarkozy in seiner Eröffnungsrede zum 40. Weltwirtschaftsforum in Davos tat – sondern auch auf nationaler Ebene zu handeln. Ein erster Schritt könnte zum Beispiel sein, überzogene ManagerInnengehälter (z.B. über 500.000 Euro/Jahr) stärker zu besteuern.

Hier nun der kleine Ausschnitt aus Obama’s Rede:
“… For these Americans and so many others, change has not come fast enough. Some are frustrated; some are angry. They don’t understand why it seems like bad behavior on Wall Street is rewarded, but hard work on Main Street isn’t; or why Washington has been unable or unwilling to solve any of our problems. They’re tired of the partisanship and the shouting and the pettiness. They know we can’t afford it. Not now. … “

Link zur gesamten Rede

Voller Elan ins Jahr 2010

Donnerstag, Januar 21st, 2010

“Banken und Spekulanten müssen zur Kasse gebeten werden!”

Mit einer ausgezeichneten Jause im Gasthaus Spindler in Mauthausen bedankte sich die SPÖ Bezirk Perg bei den Helferinnen und Helfern bei Bezirksaktionen des vergangenen Wahljahres. Einer dieser ehrenamtlichen Mitarbeiter ist Dr. Eckhard Oberklammer, der in akribischer Kleinarbeit die Kunstschätze jeder Ortschaft im Bezirk zu schönen Kunstbeilagen gestaltete und den einzelnen Ortsparteizeitungen zur Verfügung stellte. Als kleines  Dankeschön überreichten Kurt Gaßner und ich, stellvertretend für alle ehrenamtlichen MitarbeiterInnen Dr. Eckart Oberklammer den in Eigenregie ersten gebundenen Kulturführer für den Bezirk. Der gebundene Kulturführer über den Bezirk Perg von Eckhard Oberklammer wird ab Frühsommer diesen Jahres erhältlich sein.

In meiner Dankesrede betonte ich, dass jede Niederlage – wie bei dieser Landtagswahl -  auch eine Chance ist. Gemeinsam werden wir uns die nächsten Jahre gut aufstellen. Im Hinblick auf die Wirtschaftskrise ist klar, wer die Verantwortlichen sind. Banken und Spekulanten, die über Jahre auf Kosten der Realwirtschaft Profite gemacht haben, müssen jetzt Ihren Beitrag leisten. Als SozialdemokratInnen werden wir nicht akzeptieren, dass die Menschen, die über Kurzarbeit und  Arbeitslosigkeit bereits die Folgen der Krise zu tragen haben auch noch die enormen Schulden zahlen sollen, während die Finanzjongleure bereits wieder enorme Gewinne machen und extrem hohe Bonuszahlungen ausschütten.

Gemeinsam stark für den Bezirk Perg #8

Freitag, September 25th, 2009

tn_84_freecard-1Diese Serie widmet sich den Arbeitsschwerpunkten für die nächsten 6 Jahre. Diesmal der achte und damit auch der letzte Teil: Keine Spekulation mit Steuergeldern.

Die Krise an den Wurzeln bekämpfen: das neoliberale System des völlig freien Marktes, für das Konservative wie die VP stehen, hat in eine dramatische Weltwirtschaftkrise geführt, die für viele Menschen Arbeitslosigkeit und Armut bedeutet und alle SteuerzahlerInnen viel Geld kostet. Vorerst gilt es, mit allen Mitteln die Wirtschaft zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu sichern. Aber es muss auch endlich dafür gesorgt werden, dass die Krise an den Wurzeln bekämpft wird! Finanzmärkte müssen strengstens reguliert und kontrolliert werden, Spekulationen mit Nahrungsmitteln, Wasser und Energie gehören verboten. Managergehälter müssen begrenzt werden und es braucht ein Verbot von Aktienoptionen und die Beschränkung von Bonuszahlungen, die maßgeblich zu diesem Casinokapitalismus beigetragen haben Auf internationale Geldflüsse und Finanztransaktionen soll eine Spekulationssteuer eingeführt werden.

Arbeit & Sozial statt Neoliberal!

Sonntag, September 6th, 2009

Arbeitsplätze und Ausbildung statt Arbeitslosigkeit!

42.000 Menschen in Oberösterreich sind auf Arbeitsuche (im Durchschnitt Jänner bis Mai 2009, inklusive Personen in AMS-Schulung). 11.000 Arbeitsuchende sind jünger als 25 Jahre! Für die Hälfte der Arbeitslosen ist die höchste Ausbildung der Pflichtschulabschluss. Click to continue »